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Das Kölner Südstadion wurde 1979 eröffnet. Es wurde vor allem gebaut, um den Fußballvereinen der Kölner Südstadt eine Spielstätte zu geben, die auch für die 2. Liga geeignet ist. Die gesamte dazugehörige Sportanlage Süd, so die offizielle Bezeichnung, umfasst nicht nur das eigentliche Stadion, sondern auch einen Komplex mit Umkleiden, Krafträumen und Sporthalle und zwei weiteren Trainingsplätzen. Die eigentliche Stadionanlage mit Tribüne gehört zur namensgebenden Kölner Südstadt (Stadtbezirk Innenstadt, Stadtteil Neustadt Süd), die angrenzende Sporthalle und die Trainingsplätze liegen im Stadtteil Zollstock. Das Südstadion verfügt über 12.000 Plätze, davon 1.860 überdachte Sitzplätze und 10.140 Stehplätze. Nach dem Neubau des Müngersdorfer Stadions ist es Kölns größtes Stadion mit Leichtathletikanlagen, die allerdings nur sehr selten genutzt werden.

Seit der Eröffnung ist es die Spielstätte des Fussballvereins Fortuna Köln, eines langjährigen Zweitligisten, heute in der Verbandsliga Mittelrhein. Bis zur Saison 2005 / 2006 trug dort die 2. Mannschaft des 1.FC Köln (Amateure) ihre Spiele aus; für die Saison 2005/2006 wurde es überdies zur neuen Heimat des damaligen Oberligisten PSI Yurdumspor Köln.

Neubaupläne

Da die Bausubstanz nach fast dreißig Jahren stark renovierungsbedürftig ist, plant die Stadt Köln, das Südstadion mittelfristig durch einen Neubau an gleicher Stelle zu ersetzen. Die Kapazität soll für die Ansprüche der Regionalliga ausreichen, also etwa 5.000 bis 8.000 Zuschauern Platz bieten. Die aktuelle Finanzlage der Stadt lässt jedoch einen baldigen Baubeginn nicht zu.

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